Hallo, wir sind die Jungschar.

Spannende Abenteuer und tolle Gemeinschaft erwarten Dich.
Mach mit! Wir freuen uns auf Dich :-)

Nächste Events
  • 27 Feb 2021
    14:00 Uhr bis 14:00 Uhr
    Jungschar@home
  • 13 Mär 2021
    14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    Jungschar
  • 27 Mär 2021
    14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    Jungschar
News
  • 22. Januar 2021
    Corona-Update
    Die Jungscharnachmittage finden nicht statt. Aufgrund der aktuellen Lage haben wir uns dazu entschieden die Jungschar bis mindestens am 1.März ausfallen zu lassen. Dennoch bringen wir euch auch dieses Jahr wieder die Jungschar nach Hause. Viel Spass mit Jungschar@home! Mit Jungschar@home und den …
    Mehr lesen
  • 27. Juni 2020
    Neue Website
    Stolz dürfen wir euch eine rundum erneuerte Website präsentieren. Damit wollen wir auch technisch auf dem neusten Stand bleiben und euch die aktuellen Infos liefern, die ihr benötigt.
    Mehr lesen
...
Schalk hat uns verlassen

Nach vielen Jahren in der Jungschar Balsthal-Thal hat Schalk beschlossen zusammen mit seiner Frau eine neue Jungschar zu gründen. Wir danken ihm für die vielen Ideen und tollen Momente die wir mit ihm teilen konnten.

...
Beim Töpfer

Das Töpferhandwerk ist schon mehr als 9000 Jahre alt. Gebrannte Tonscherben kommen bei Ausgrabungen so häufig vor, dass Archäologen sie zur Datierung antiker Kulturen benutzen. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Menschen gelernt, eine große Vielfalt an Gefäßen und anderen Gegenständen aus Ton zu schaffen. Töpfer formen und trocknen Ton, und durch das Brennen im Feuer wird dieser zu Keramik. Es ist auch ein alter Töpfer, der mich mit einem freundlichen Hallo begrüsst, als ich durch die Türe in den dämmrigen Raum schaue. Nur ein kurzes Aufblicken, dann beugt er sich wieder über die kreisende Scheibe. Ein Tonklumpen wächst empor. Unter den Händen des Alten entsteht ein Krug. Ein ärgerlicher Ausruf, die Scheibe schwingt aus und bleibt stehen. Und ich sehe: Ein Kieselstein war im Ton und hat eine klaffende Schliere gerissen. Der Alte entfernt den Kieselstein und drückt die fast fertige Form zusammen. Er greift nach dem Tonhaufen, bringt mit seinen Füßen die Scheibe in Schwung. Und wieder geht das Schauspiel von vorn los. Wieder steigt unter seinen Händen ein Krug empor, eine ganz edle Form, diesmal ohne Fehl und Tadel. Und da bemerke ich, die Arbeit des Töpfers lässt sich mit Gottes Umgang mit uns Menschen vergleichen. Ein Gefäß aus Ton ist die Schöpfung des Töpfers; wir sind Gottes Schöpfung. Damit ein hochwertiges Gefäss entstehen kann sucht der Töpfer zuerst sorgfältig den Ton aus und reinigt diesen. Danach formt der Töpfer den Ton vor – er knetet ihn, schlägt ihn, tritt auf ihm herum, pufft und knufft ihn – um Unebenheiten oder Luftblasen herauszubringen und um ihn geschmeidiger zu machen, er formt solange bis das Gefäss genau seinen Vorstellungen entspricht. Und genauso wie der Krug, den der Töpfer jetzt behutsam von der Scheibe hebt damit ihm nichts passiert bin auch ich ein wunderschönes Gefäss von Gott. Das ist doch grossartig! Und dieser ganz besondere Töpfer gibt auch einfach eine neue Chance gibt, er wirft den Ton nicht einfach nur weg. Nein, wenn etwas missraten ist, krumm gelaufen ist, gibt der Töpfer dem Ton genauso einen Neuanfang wie Gott dir eine neue Chance gibt! Bei ihm ist das möglich, was für dich unmöglich scheint. Gott hat Geduld mit dir und mir – mehr Geduld als wir mit ihm. Dass er dich solange formen will, bis du zu diesem perfekten Gefäss wirst ist ein Zeichen der Liebe Gottes zu dir! Und wenn du dann das perfekte Gefäss bist, dann wird er dich voller Stolz vorzeigen, genauso wie es der Töpfer mit seiner Töpferei macht, Gott wird voller Freude sein, wenn sein Werk in uns vollendet ist.

Probiere doch selber einmal aus, wie es so ist als Töpfer zu arbeiten. Kannst du ein schönes Gefäss aus Salzteig gestalten? Dafür benötigst du:

• 1 Tasse Salz
• 2 Tassen Mehl und
• etwa 1 Tasse Wasser

Dabei werden zuerst das Salz und das Mehl in eine Schüssel gegeben und miteinander vermischt. Anschließend wird soviel Wasser eingearbeitet, bis eine glatte, geschmeidige und formbare Knetmasse entsteht. Ist die Masse zu weich, wird noch etwas Mehl hinzugefügt, ist die Masse zu trocken, wird etwas Wasser eingearbeitet. Wenn recht filigrane Gefässe geformt werden sollen, kann der Salzteig auch mit etwa zwei Esslöffeln Tapetenkleister angereichert werden. Geschmeidiger wird der Salzteig hingegen, wenn wenige Tropfen Speiseöl untergemischt werden.
Welche weiteren Materialien und Utensilien zum Einsatz kommen, hängt natürlich davon ab, was hergestellt werden soll. Um den Salzteig zu formen und zu gestalten können neben den Händen beispielsweise ein Nudelholz, Ausstechformen, Messer, Bürsten, Gabeln, Zahnstocher und andere Dinge verwendet werden um die Oberfächenstruktur und die Form zu bestimmen. Wer die Gefässe im Nachhinein nicht bemalen, sondern direkt ein- oder mehrfarbige Arbeiten anfertigen möchte, kann den Salzteig schon vor der Verarbeitung mit Lebensmittelfarben einfärben.
Die fertigen Gefässe können einfach an der Luft getrocknet werden. Allerdings kann es je nach Größe der Werkstücke mehrere Tage lang dauern, bis sie wirklich trocken sind. Schneller geht es, wenn die Gefässe im Backenofen gebrannt werden. Dazu werden diese einfach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben und bei etwa 150 Grad getrocknet. Dabei sollen die Gefässe schon in den kalten Backofen gegeben werden, denn durch das langsame Aufheizen bis auf 150 Grad ist die Gefahr, dass sich Risse oder Sprünge bilden, weitestgehend minimiert. Wie lange die Gefässe gebrannt werden müssen, hängt von ihrer Größe ab. Kleine Arbeiten sind schon nach wenigen Minuten ausgehärtet, bei großen Objekten kann es auch mehrere Stunden lang dauern.
Wenn die gebrannten Arbeiten ausgekühlt sind, können sie ganz nach Lust und Laune weiterbearbeitet werden. Die fertigen Gefässe können mit Wasser- oder Acrylfarben bemalt, mit Steinen, Federn, Blüten oder Perlen beklebt oder mit der Serviettentechnik gestaltet werden. Für einen schönen Glanz sorgt eine Schicht Klarlack, die gleichzeitig auch vor Verschmutzungen schützt.
Dein fertiges Meisterwerk kannst du fotografieren und uns entweder per Mail oder WhatsApp/SMS (079 946 75 87) zukommen lassen. So machst du automatisch am Wettbewerb mit.

...
Die Zimmerleute

Den Beruf der Zimmerleute gibt es schon ewig lange. Es ist ein sehr wichtiger Beruf, denn die Häuser, in denen die Menschen wohnen, bauen sich nicht von selbst. Die heutigen Zimmermänner bis Zimmerinnen unterscheiden sich jedoch ein bisschen von den Früheren. Heute haben sie moderne Maschinen, qualitativ hochwertiges Holz und die beste Ausbildung. Früher (z.B. zu Zeiten von Jesus) haben viele Menschen ihre Häuser selber gebaut mit Werkzeugen die wir heute zum Teil nicht mal mehr kennen. Auch beim Aufbauen war einiges anders. Heute kann man das Holz, welches man zum Bauen braucht, einfach bestellen und es wird in kurzer Zeit geliefert. Von dem konnte man damals nur träumen. Jeder Baum musste von Hand gefällt und zersägt werden. Oder beim Aufstellen auf der Baustelle haben wir heutzutage grosse Kräne, Hebebühnen und sonstige Fahrzeuge zur Hilfe. Auch davon hatten unsere Vorfahren keine Ahnung. Solche Arbeiten wurden mit purer Muskelkraft oder vielleicht Flaschenzügen bewältigt. So vieles hat sich verändert, aber etwas ist immer noch gleich. Unsere Häuser brauchen ebenso wie die Häuser früher ein starkes Fundament. Ohne ein gutes Fundament steht ein Haus nicht lange. Das hat auch Jesus gesagt. Er hat uns verkündet, wer auf das hört, was Jesus gesagt hat, und danach handelt und lebt, der ist klug. Etwa so wie jemand, der sein Haus auf einem stabilen felsigen Grund baut. Wenn es Hochwasser gibt, es regnet oder ein Sturm am Haus rüttelt, hält es trotzdem stand. Wer ihm zuhört, aber nicht nach seinen Worten handelt, der ist unvernünftig. Wie jemand, der sein Haus auf einem sandigen Grund aufbaut. Wenn es da Hochwasser, einen Sturm oder starken Regen gibt, hält das Haus nicht stand und stürzt ein. Wenn du also auf Jesus vertraust und versuchst, seine Worte zu befolgest, stehst du auf sicherem Grund. Wenn ein Sturm an dir rüttelt, überstehst du das mit seiner Hilfe!

Auch du kannst ein Zimmermann oder eine Zimmerin sein und für jemanden ein Haus bauen. Auch Insekten brauchen einen Unterschlupf. Dafür benötigst du:

• Eine Blechdose
• Draht
• Nagel
• Hammer
• Füllmaterial (z.B. Bambusstäbe, Holzwolle, Stroh, dünne Zweige, Tannzapfen)
• Verzierungsmaterial

Als erstes kannst du den Dosenboden lochen. Dazu schlägst du den Nagel mit dem Hammer durch den Boden. Ziehe nun ein Stück Draht zum Aufhängen durch das Loch und die Dose hindurch. Jetzt kommen wir auch schon zu den einzelnen Zimmern für die Insekten. Fülle deine Dose dazu mit deinen Füllmaterialien. Auf dem Bild siehst du ein Beispiel.

Zum Schluss kannst du dein Insektenhaus beliebig verzieren. Ein Vorschlag dazu wäre, die Dose mit Papier zu umwickeln und dann zu bemalen. Du kannst deiner Kreativität freien Lauf lassen. Wenn das Haus fertig ist, kannst du es draussen im Garten oder auf dem Balkonaufhängen und auf die Bewohner warten. Dein fertiges Insektenhaus kannst du fotografieren und uns entweder per Mail oder WhatsApp/SMS (079 946 75 87) zukommen lassen. So machst du automatisch am Wettbewerb mit.

Treffpunkt

Wenn nicht anders mitgeteilt, treffen wir uns in den Jugendräumen der reformierten Kirche in Balsthal.