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Schalk hat uns verlassen

Nach vielen Jahren in der Jungschar Balsthal-Thal hat Schalk beschlossen zusammen mit seiner Frau eine neue Jungschar zu gründen. Wir danken ihm für die vielen Ideen und tollen Momente die wir mit ihm teilen konnten.

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Beim Töpfer

Das Töpferhandwerk ist schon mehr als 9000 Jahre alt. Gebrannte Tonscherben kommen bei Ausgrabungen so häufig vor, dass Archäologen sie zur Datierung antiker Kulturen benutzen. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Menschen gelernt, eine große Vielfalt an Gefäßen und anderen Gegenständen aus Ton zu schaffen. Töpfer formen und trocknen Ton, und durch das Brennen im Feuer wird dieser zu Keramik. Es ist auch ein alter Töpfer, der mich mit einem freundlichen Hallo begrüsst, als ich durch die Türe in den dämmrigen Raum schaue. Nur ein kurzes Aufblicken, dann beugt er sich wieder über die kreisende Scheibe. Ein Tonklumpen wächst empor. Unter den Händen des Alten entsteht ein Krug. Ein ärgerlicher Ausruf, die Scheibe schwingt aus und bleibt stehen. Und ich sehe: Ein Kieselstein war im Ton und hat eine klaffende Schliere gerissen. Der Alte entfernt den Kieselstein und drückt die fast fertige Form zusammen. Er greift nach dem Tonhaufen, bringt mit seinen Füßen die Scheibe in Schwung. Und wieder geht das Schauspiel von vorn los. Wieder steigt unter seinen Händen ein Krug empor, eine ganz edle Form, diesmal ohne Fehl und Tadel. Und da bemerke ich, die Arbeit des Töpfers lässt sich mit Gottes Umgang mit uns Menschen vergleichen. Ein Gefäß aus Ton ist die Schöpfung des Töpfers; wir sind Gottes Schöpfung. Damit ein hochwertiges Gefäss entstehen kann sucht der Töpfer zuerst sorgfältig den Ton aus und reinigt diesen. Danach formt der Töpfer den Ton vor – er knetet ihn, schlägt ihn, tritt auf ihm herum, pufft und knufft ihn – um Unebenheiten oder Luftblasen herauszubringen und um ihn geschmeidiger zu machen, er formt solange bis das Gefäss genau seinen Vorstellungen entspricht. Und genauso wie der Krug, den der Töpfer jetzt behutsam von der Scheibe hebt damit ihm nichts passiert bin auch ich ein wunderschönes Gefäss von Gott. Das ist doch grossartig! Und dieser ganz besondere Töpfer gibt auch einfach eine neue Chance gibt, er wirft den Ton nicht einfach nur weg. Nein, wenn etwas missraten ist, krumm gelaufen ist, gibt der Töpfer dem Ton genauso einen Neuanfang wie Gott dir eine neue Chance gibt! Bei ihm ist das möglich, was für dich unmöglich scheint. Gott hat Geduld mit dir und mir – mehr Geduld als wir mit ihm. Dass er dich solange formen will, bis du zu diesem perfekten Gefäss wirst ist ein Zeichen der Liebe Gottes zu dir! Und wenn du dann das perfekte Gefäss bist, dann wird er dich voller Stolz vorzeigen, genauso wie es der Töpfer mit seiner Töpferei macht, Gott wird voller Freude sein, wenn sein Werk in uns vollendet ist.

Probiere doch selber einmal aus, wie es so ist als Töpfer zu arbeiten. Kannst du ein schönes Gefäss aus Salzteig gestalten? Dafür benötigst du:

• 1 Tasse Salz
• 2 Tassen Mehl und
• etwa 1 Tasse Wasser

Dabei werden zuerst das Salz und das Mehl in eine Schüssel gegeben und miteinander vermischt. Anschließend wird soviel Wasser eingearbeitet, bis eine glatte, geschmeidige und formbare Knetmasse entsteht. Ist die Masse zu weich, wird noch etwas Mehl hinzugefügt, ist die Masse zu trocken, wird etwas Wasser eingearbeitet. Wenn recht filigrane Gefässe geformt werden sollen, kann der Salzteig auch mit etwa zwei Esslöffeln Tapetenkleister angereichert werden. Geschmeidiger wird der Salzteig hingegen, wenn wenige Tropfen Speiseöl untergemischt werden.
Welche weiteren Materialien und Utensilien zum Einsatz kommen, hängt natürlich davon ab, was hergestellt werden soll. Um den Salzteig zu formen und zu gestalten können neben den Händen beispielsweise ein Nudelholz, Ausstechformen, Messer, Bürsten, Gabeln, Zahnstocher und andere Dinge verwendet werden um die Oberfächenstruktur und die Form zu bestimmen. Wer die Gefässe im Nachhinein nicht bemalen, sondern direkt ein- oder mehrfarbige Arbeiten anfertigen möchte, kann den Salzteig schon vor der Verarbeitung mit Lebensmittelfarben einfärben.
Die fertigen Gefässe können einfach an der Luft getrocknet werden. Allerdings kann es je nach Größe der Werkstücke mehrere Tage lang dauern, bis sie wirklich trocken sind. Schneller geht es, wenn die Gefässe im Backenofen gebrannt werden. Dazu werden diese einfach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben und bei etwa 150 Grad getrocknet. Dabei sollen die Gefässe schon in den kalten Backofen gegeben werden, denn durch das langsame Aufheizen bis auf 150 Grad ist die Gefahr, dass sich Risse oder Sprünge bilden, weitestgehend minimiert. Wie lange die Gefässe gebrannt werden müssen, hängt von ihrer Größe ab. Kleine Arbeiten sind schon nach wenigen Minuten ausgehärtet, bei großen Objekten kann es auch mehrere Stunden lang dauern.
Wenn die gebrannten Arbeiten ausgekühlt sind, können sie ganz nach Lust und Laune weiterbearbeitet werden. Die fertigen Gefässe können mit Wasser- oder Acrylfarben bemalt, mit Steinen, Federn, Blüten oder Perlen beklebt oder mit der Serviettentechnik gestaltet werden. Für einen schönen Glanz sorgt eine Schicht Klarlack, die gleichzeitig auch vor Verschmutzungen schützt.
Dein fertiges Meisterwerk kannst du fotografieren und uns entweder per Mail oder WhatsApp/SMS (079 946 75 87) zukommen lassen. So machst du automatisch am Wettbewerb mit.

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Sterndeuter in der Bibel

Welchen Traumberuf hast du? Typische Berufe, die dir und anderen Kindern in den Sinn kommen sind bestimmt Polizist, Anwältin, Tierarzt oder Prinzessin. Aber hast du schonmal von jemandem gehört, der unbedingt Sterndeuter werden will?

Dieser biblische Beruf ist vergleichbar mit der heutigen Astronomie. Doch die Sterndeuter aus der Bibel arbeiteten etwas anders als die Astronomen und Astronominnen von heute.
Heutige Astronomen arbeiten sehr wissenschaftlich. Mit Messgeräten beobachten und bestimmen sie verschiedene Himmelskörper und die Geschehnisse im Weltall. Sie berechnen die Laufbahn von Planeten und beschäftigen sich unter anderem auch mit der Raumfahrt.
Eine Gemeinsamkeit zwischen früher und heute gibt es: Auch die Sterndeuter von damals haben sich genau mit dem Himmel befasst und die Position der Himmelskörper beobachtet. Die biblischen Sterndeuter deuteten jedoch aufgrund der Sterne die Gegenwart und sagten die Zukunft voraus, ähnlich wie das heute die Astrologie (Sternzeichen) macht.
Die berühmtesten biblischen Sterndeuter kommen in der Weihnachtsgeschichte vor. Ganz sicher kennst du die drei "Weisen", "Könige" oder eben Sterndeuter aus dem Morgenland. Sie beobachteten eines Tages einen neuen, sehr auffälligen Stern am Himmel. Für sie war es ein Zeichen dafür, dass ein neuer König geboren wurde. Dieser Stern und der neue König wurde schon vor vielen Jahre vorausgesagt (Ps 72), daran haben sie sich erinnert. Sie waren sich sicher, dass der Stern, den sie gefunden hatte, sie zum Messias führen würde. Der damalige König Herodes schickte die Sterndeuter auf die Reise, diesen neuen König zu finden. Er hatte nämlich Angst, der Neugeborene könnte ihm den Thron wegnehmen.
Melchior, Kaspar und Balthasar machen sich auf den Weg, den neugeborenen König der Juden zu finden (Mat. 2,1), obwohl sie selbst vermutlich nicht jüdisch waren. Der Weg war lang und beschwerlich und keiner von ihnen hatte wirklich einen Plan, wo eigentlich ihr Ziel war. Sie zogen durch fremde Städte und Länder, ganz ohne Google Maps oder Landkarte. Sie folgten weiter dem Stern von Bethlehem, der sie direkt an den Ort führte, wo Jesus geboren wurde. Obwohl sie den König ganz anders erwartet hatten, waren sie sich sicher, am richtigen Ort zu sein. Und auch wenn sie bis jetzt wenig mit Gott am Hut hatten, erkannten sie den Messias. Sie beschenkten das Jesuskind mit reichen Gaben und erwiesen ihm die Ehre. Im Traum erschien ihnen Gott und sagte ihnen, dass sie nicht zurück zu Herodes gehen sollen, weil dieser böse Absichten hegte. Deswegen nahmen sie einen anderen Heimweg bei ihrer Abreise.
Über den ganzen Weg führte Gott sie. Ob die drei das wohl wussten? Ein einziger Stern reichte, um ihnen den richtigen Weg zu weisen und sie an ihr Ziel zu führen, von dem sie nicht einmal wussten, wie es genau aussah. Manchmal geht es uns genauso wie den drei Weisen. Manchmal sehen auch wir einen "neuen Stern aufgehen". Und wie bei den drei Weisen kann es sein, dass wir nicht genau wissen, wohin er uns führen wird. Aber wir dürfen sicher sein, dass Gott uns auf unserem Weg führen wird.

Jungscharchallenge:
a) Möchtest du auch einmal Planeten aus nächster Nähe betrachten? Wir empfehlen dir einen Ausflug zum Planetenweg zu machen. Wenn du gehst, achte darauf, die Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Infos findest du hier: hier
b) Auf einem Nachtspaziergang in einer klaren Nacht kannst du prima die Sterne beobachten. Am besten nimmst du gleich ein Fernglas mit. Vielleicht erkennst du einige Sternbilder wie der Grosse Wagen oder du findest den Polarstern? Eine Sterndrehkarte kann dir dabei helfen.
Mach ein Foto von deinem Erlebnis mit den Sternen und schicke es uns per Mail oder Whatsapp zu. Wir freuen uns auf eure Abenteuer.

Treffpunkt

Wenn nicht anders mitgeteilt, treffen wir uns in den Jugendräumen der reformierten Kirche in Balsthal.