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Rückblick SOLA 2022

Am Samstag, den 9. Juli haben wir von den Jungscharen Gäu und Balsthal-Thal am Bahnhof in Oensingen für den Lagerstart getroffen. Bald schon wurden wir von Tim, Struppi und Captain Haddock darüber informiert, dass ihre gute Freundin, die Sängerin Bianca Castafiore, vom Superschurken Roberto Rastapopolus entführt wurde, damit er die Weltherrschaft an sich reissen kann. In der Zeitung hat Tim gelesen, dass sich das mutmassliche Hauptquartier des Schurkens in Bözberg AG befinden soll. Also - nichts wie hin! Und so stiegen wir auf Haddocks "Schiff" (welches starke Ähnlichkeit mit einem Zug hatte) zu und fuhren los. Zu unserem grossen Glück rekrutierte Rastapopolus gerade Gehilfen für seinen Plan und wir konnten uns unerkannt unter die Anwärter schmuggeln. Nach einer anstrengenden Aufnahmeprüfung haben wir uns auf die Regeln im Schurkencamp geeinigt und sind nach einem ersten leckeren Essen, den Ämtli und der Andacht in unsere Schlafsäcke geschlüpft.
Am nächsten Morgen erfuhren wir, dass Rastapopolus nicht nur ein Langschläfer ist, sondern auch, dass er Albträume hat, die ihm niemand deuten kann. Das machte ihn rasend! Professor Bienlein konnte zum Glück mit unserer Hilfe eine funktionierende Traumdeutungsmaschine bauen und dem Superschurken so den Traum mit der Statue aus Gold, Silber, Kupfer, Eisen und Ton, die zu Staub zerfällt, deuten. Nun waren unsere Helden bei Rastapopolus hochgeachtet und Tim ist noch am selben Abend auf eine Spur von Castafiore gestossen. In einer langen Nacht- und Nebelaktion mussten wir den Geräuschen folgen. Durch genaues Hinhören und dank Struppis guter Spürnase konnten wir Biancas Zelle finden. Allerdings konnten wir diese ohne den passenden Schlüssel nicht aufschliessen. So entschieden wir, uns auszuruhen und dann zu überlegen, wie es weitergeht. Immerhin wussten wir ja jetzt, dass es Castafiore relativ gut geht und wir nur noch den Schlüssel finden müssen
Kaum aufgewacht stand schon das nächste Drama an: Unser Superschurke Rastapopolus hatte nämlich ein Weltherrschafts-Anfall und wollte, dass alle seine Untertanen, also auch wir, eine riesige Statue von ihm anbeten. Er hatte leider nicht so Freude daran, dass Haddock lieber vergammelte Fischgeräte anbeten wollte als diese Statue. So wurden Haddock, Tim, Bienlein und Struppi verhaftet und wir anderen mussten ein zerstörerisches Feuer vorbereiten. Dafür haben wir in Workshopgruppen entweder gelernt wie ein Feuer (ohne Streichhölzer) gemacht wird, unsere Muskeln zum Brennen gebracht oder aber eine Sauna zum Schwitzen gebaut. Als das Feuer dann heiss genug war, hat Rastapopolus befohlen, unsere Helden ins Feuer zu werfen. Im letzten Moment werden sie von Schulz und Schulze gerettet. Allerdings ist die Pfote von Struppi verletzt. Gemeinsam sammeln wir also so viel Sanitätsmaterial und -Wissen wie möglich, um diese Verletzung zu versorgen. Am Abend waren wir richtig froh um einen ruhigen Moment mit Gesang, Geschichte und Bettmümpfeli.
Professor Bienlein war am Dienstag der Überbringer der schlechten Nachricht. Er musste in der Nacht schon wieder einen Traum von Rastapopolus deuten, aber noch bevor er uns erzählen konnte, was genau passiert ist, kommt Rastapopolus vollkommen von Sinnen auf uns zu gejagt und wir müssen unsere Sachen packen und flüchten. Auf unserer Flucht kommen wir an der mächtigen Linde von Linn vorbei, können unsere müden Füsse an einem schönen und schattigen Plätzchen unterhalb eines Wasserfalls kühlen und entschieden in Effingen, dass es wohl schlauer sei, uns zu trennen. So haben die Älteren klare Spuren hinterlassen, um Rastapopolus auf ihren Weg zu führen, so dass die Jüngeren gefahrenlos zurück ins Schurkenlager gehen konnten. Dieser Plan ist wunderbar aufgegangen! Unsere Jüngsten verbrachten einen erholsamen Abend mit Pizzabrot und Spezialprogramm auf dem Lagerplatz, während die Älteren in ihren Biwaks nach Rastapopolus und den Sternen Ausschau hielten.
Aus Dankbarkeit gingen die Jüngeren am nächsten Morgen in eine Backstube wo sie für alle Brot buken und sich auf dem coolen Spielplatz austobten. Rastapopolus hat unterdessen die Älteren aufgespürt. Aber dank einem smarten Plan von Tim konnte der wildgewordene Schurke mit ganz vielen Fizzers-Beruhigungstabletten und Gottes Hilfe beruhigt werden und er wurde wieder menschlich. Rastapopolus hat sich sogar zu Gott bekannt. Gemeinsam haben sie also das Biwak abgebaut und sind zurück zum Lagerplatz, wo selbst Rastapopolus damit einverstanden war, dass jetzt der optimale Zeitpunkt ist, sich zu erholen, bevor er die nächste Etappe seines Weltherrschaftsplan in Realität umsetzt. Vor uns lag ein gemütlicher Nachmittag mit Spiel, Spass, Sauna, Duschen und schönen Frisuren. Währenddessen plante Allan, die rechte Hand von Rastapopolus, ein Fest für den nächsten Tag.
Als dann am Fest plötzlich eine unheimliche Schrift auftauchte, welche von niemandem entziffert werden konnte, waren Bienlein und seine Erfindungskünste wieder gefragt. Mit unserer Hilfe konnten er eine Entzifferungsmaschine erfinden und übersetzen, was die Schrift bedeutet. Als Allan in der Nacht stirbt, ist das Chaos durch diesen Mordfall auf dem Lagerpatz natürlich komplett. Tim, Struppi und Haddock beschlossen diese Ablenkung zu nutzen, um den Schlüssel für die Zelle von Castafiore zu suchen. Als sie endlich den Schlüsselkasten fanden, war die Ernüchterung gross, da er mit einem Code versehen war, der nur unser Superschurke Roberto Rastapopolus kannte.
Ausgerechnet jetzt, wo die erfolgreiche Befreiung von Castafiore so nahe schien, hatte Rastapopolus wieder einen Weltherrschafts-Anfall und wollte, dass wir ihn anbeten. Da unsere Helden sich wieder weigerten anzubeten, warf Rastapopolus sie in die Löwengrube. Dank Tims Gebeten und der Tatsache, dass wir die hungrigen Löwen fleissig mit Leckereien, welche wir uns zuerst erkämpften, beschäftig hielten, wurde weder Tim, Struppi noch Haddock ein Haar gekrümmt. Als Rastapopolus das sah, war er so baff über das Wirken von Tims Gott, dass er Tim und seine Freunde zu seinen engsten Beratern ernannte. In dieser Funktion bekamen Tim und Haddock auch die den Code zum Schlüsselkasten haben mit Rastapopolus abgemacht, dass alle Gefangenen freigelassen werden sollen. Die Wiedersehensfreude mit Castafiore war riesig. Um das zu feiern, beschloss die Truppe, ein rauschendes Fest zu veranstalten, an dem alle Teilnehmer Essen, Gedichte, Spiele, Musik, Theater und Tanz beitragen konnten.
Am nächsten Morgen ging es nur noch darum, unsere Sachen zu packen und das Lager so weit abzubauen, dass unser ehemalige Superschurken auch in Zukunft nicht mehr auf dumme Gedanken kommt und niemand merkt, dass wir jemals da waren. Alsbald haben wir uns auf die Socken gemacht. Mit dem Bus und dem Zug sind wir gemeinsam nach Oensingen zurückgereist, wo wir uns verabschiedeten, und unsere Familien begrüssten. Zur gleichen Zeit schickte Tim den auf der Rückreise geschriebenen Artikel an die Redaktion.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die uns dieses Lager möglich gemacht haben und uns mit Lebensmittel, Material oder Fahrzeugen unterstützt haben. Und wir sind dankbar für das Vertrauen, welches Sie uns als Eltern entgegenbringen. Danke, dass Ihr Kind mit ins Lager kommen und durfte und danke Kinder, dass ihr mit dabei wart! Es war für alle ein spannendes Erlebnis, eine Chance neue Freunde zu finden, Gott kennen zu lernen und Neues zu entdecken.

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Tag der Natur

Gemeinsam mit vielen anderen Thaler*innen werden wir am Tag der Natur Hecken und Biotope pflegen, Bäche putzen und Abfall einsammeln.
Besammlung: 17.9.2022, 07.30 Uhr bei der Jungschar
Ende: 17.9.2022, 15.00 Uhr bei der Jungschar
Mitnehmen: der Witterung angepasste Kleidung, Jungscharkleider/ Krawatte, gefüllte Trinkflasche, Taschenmesser, Garten-/Arbeitshandschuhe, Gummistiefel oder Wanderschuhe

Tag der Natur
Treffpunkt

Wenn nicht anders mitgeteilt, treffen wir uns in den Jugendräumen der reformierten Kirche in Balsthal.